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Aktivitäten

Deutschlands Entwicklungsminister will zukunftsweisendem Umweltvorhaben in Ecuador den Rücken kehren

Sie gilt als Vorzeigeprojekt: die Yasunì-ITT-Initiative in Ecuador zum Schutz des Regenwalds. Ecuadors Vorschlag: in einer Teilregion des Yasuní-Nationalparks auf die Erdölförderung zu verzichten, um die Artenvielfalt und die dort lebenden indigenen Völker zu schützen. Im Gegenzug sollte die internationale Gemeinschaft in den kommenden 13 Jahren in einen Treuhandfonds

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MIRIAM LANG

Präsident will doch Öl im Regenwald fördern

Ecuador: Indigene und Gewerkschaften planen Widerstandsaktionen


Am vergangenen Samstag überraschte Rafael Correa die ecuadorianische Öffentlichkeit mit der Ankündigung, seine Regierung werde nun alle Vorbereitungen treffen, damit die im Yasuni-Nationalpark vermuteten Erdölreserven ab Juni 2010 ausgebeutet würden. Er erteilte damit einer 2007 verkündeten ecuadorianischen Initiative

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MIRIAM LANG

Ecuador nach dem Putschversuch

Geschwächte Regierung, gespaltene Linke und gestärkte Militärs

Der Putschversuch vom vorletzten Donnerstag ist gescheitert, doch Ecuador kommt nicht zur Ruhe. Hier zunächst die aktuellen Entwicklungen: Der Ausnahmezustand, der landesweit vorerst Ende letzter Woche endete, wurde für Quito auf unbestimmte Zeit verlängert, Präsidentenpalast

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Miriam Lang

30-09-2010

Putschversuch in Ecuador vereitelt

Präsident Correa durch loyale Militärs aus Polizeihospital befreit

«Ich werde hier als Präsident rausgehen, oder aber als Kadaver. Meine Sicherheit ist keineswegs garantiert, ich werde aber unter keinen Umständen verhandeln. Als ich mich habe wählen lassen, wusste ich, worauf ich mich einlasse. Ich wollte diesen Posten nicht, um einen Stuhl warm zu halten.» Worte des ecuadorianischen Präsidenten

Analysen

Am Mittwoch den 8. Dezember 2010 veranstaltete das Andenbüro der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit Radialistas apasionadas y apasionados und dem Centro Latino Americano de Ecología Social (CLAES) in Quito einen partizipativen Dialog mit dem uruguayanischen Sozialökologen Eduardo Gudynas zum Thema Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben”. Mit auf dem Podium sass außerdem Wilton Guranda, Rechtsanwalt der nationalen Koordinationstelle für die Rechte von Natur und

Partner

Das in Quito ansässige caap widmet sich seit 1977 der Suche und Förderung von alternativen, partizipativen und demokratischen Entwicklungsmodellen. Die private Organisation führt vor allem Bildungsveranstaltungen mit Bäuerinnen und Bauern und Indígenas in den ecuadorianischen Anden durch und fördert angewandte Forschungsprojekte, insbesondere zur Bekämpfung der Armut auf dem Land. Gefördert werden auch der Austausch über Ökologie, ländliche Organisation- und Finanzierungsformen sowie

Partner

Die Stiftung Luna Creciente in Ecuador führt seit 2001 politische Bildungsveranstaltungen für Frauenorganisationen durch. Es ist die einzige nationale Organisation, in der Unterschichtsfrauen zusammenarbeiten, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern, voneinander zu lernen und sich politisch zu informieren und zu artikulieren. Dabei kommen durch die circa 300 Frauenorganisationen äußerst

Publikationen

Als Resultate von komplexen Prozessen umfassender politischer Reformen wurden in Bolivien und Ecuador neue Verfassungen anerkannt. Diese beinhalten weitreichende Innovationen, weshalb sie als Beispiel eines „neuen Konstitutionalismus” gelten und Themen wie die Plurinationalität der Staaten oder das „buen vivir” umfassen. Im vorliegenden Artikel wird einer der Reforminhalte genauer analysiert: die Umwelt. Ausgehend von einer Analyse aus der Sicht der politischen Ökologie werden die

Publikationen

Verfassungsprozesse in Lateinamerika

Autor: Hernán Ibarra
Datum: April 2010

 

Neuigkeiten


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Alternativen zu Entwicklung

von Ulrich Brand

In Quito wurde eine Arbeitsgruppe mit ExpertInnen aus 6 Ländern Lateinamerikas eingerichtet. Es geht um Alternativen zur kapitalistischen Globalisierung unter Berücksichtigung indigener Kämpfe und feministischer Perspektiven.

Spürte man auf dem Weltsozialforum Mitte Februar in Dakar förmlich den historischen Rückenwind der demokratischen Revolutionen in Nordafrika, so fand eine wichtige Initiative der Rosa-Luxemburg Stiftung in Lateinamerika nun vor dem Hintergrund des Nukleardesasters in Japan statt. Dieses zeigt deutlich, dass ein kapitalistisch getriebenes, auf unverantwortliche Großtechnologien setzendes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem enorm störanfällig ist. Es bedarf grundlegender Alternativen.

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Seminar zu indigener Justiz, Plurinationalität und Interkulturalität

An 5. Dezember 2010 fand im Rahmen des von der Rosa Luxemburg Stiftung unterstützten, Forschungsprojekts “Indigene Justiz, Plurinationalität und Interkulturalität in Ecuador und Bolivien”, koordiniert von Boaventura de Sousa Santos, ein gleichnamiges Seminar in den Räumen der Stiftung in Quito statt. Das Ziel des Seminares war es, durch den Austausch von Experten sowohl aus dem Bereich der eurozentrischen wie der indigenen Justiz, die politischen und methodologischen Grundzüge des für 2011 angesetzen Forschungsprojekts zu definieren.

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Lateinamerikanische Dialoge: Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben”

Am Mittwoch den 8. Dezember 2010 veranstaltete das Andenbüro der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit Radialistas apasionadas y apasionados und dem Centro Latino Americano de Ecología Social (CLAES) in Quito einen partizipativen Dialog mit dem uruguayanischen Sozialökologen Eduardo Gudynas zum Thema Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben”. Mit auf dem Podium sass außerdem Wilton Guranda, Rechtsanwalt der nationalen Koordinationstelle für die Rechte von Natur und Umwelt der Ombudsstelle für Menschenrechte von Ecuador.

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