AktivitätenDeutschlands Entwicklungsminister will zukunftsweisendem Umweltvorhaben in Ecuador den Rücken kehrenSie gilt als Vorzeigeprojekt: die Yasunì-ITT-Initiative in Ecuador zum Schutz des Regenwalds. Ecuadors Vorschlag: in einer Teilregion des Yasuní-Nationalparks auf die Erdölförderung zu verzichten, um die Artenvielfalt und die dort lebenden indigenen Völker zu schützen. Im Gegenzug sollte die internationale Gemeinschaft in den kommenden 13 Jahren in einen TreuhandfondsAnalysenMIRIAM LANG Präsident will doch Öl im Regenwald fördernEcuador: Indigene und Gewerkschaften planen Widerstandsaktionen
AnalysenMIRIAM LANG Ecuador nach dem PutschversuchGeschwächte Regierung, gespaltene Linke und gestärkte MilitärsDer Putschversuch vom vorletzten Donnerstag ist gescheitert, doch Ecuador kommt nicht zur Ruhe. Hier zunächst die aktuellen Entwicklungen: Der Ausnahmezustand, der landesweit vorerst Ende letzter Woche endete, wurde für Quito auf unbestimmte Zeit verlängert, Präsidentenpalast AnalysenMiriam Lang 30-09-2010 Putschversuch in Ecuador vereiteltPräsident Correa durch loyale Militärs aus Polizeihospital befreit«Ich werde hier als Präsident rausgehen, oder aber als Kadaver. Meine Sicherheit ist keineswegs garantiert, ich werde aber unter keinen Umständen verhandeln. Als ich mich habe wählen lassen, wusste ich, worauf ich mich einlasse. Ich wollte diesen Posten nicht, um einen Stuhl warm zu halten.» Worte des ecuadorianischen Präsidenten AnalysenAm Mittwoch den 8. Dezember 2010 veranstaltete das Andenbüro der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit Radialistas apasionadas y apasionados und dem Centro Latino Americano de Ecología Social (CLAES) in Quito einen partizipativen Dialog mit dem uruguayanischen Sozialökologen Eduardo Gudynas zum Thema Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben”. Mit auf dem Podium sass außerdem Wilton Guranda, Rechtsanwalt der nationalen Koordinationstelle für die Rechte von Natur und Partner
Das in Quito ansässige caap widmet sich seit 1977 der Suche und Förderung von alternativen, partizipativen und demokratischen Entwicklungsmodellen. Die private Organisation führt vor allem Bildungsveranstaltungen mit Bäuerinnen und Bauern und Indígenas in den ecuadorianischen Anden durch und fördert angewandte Forschungsprojekte, insbesondere zur Bekämpfung der Armut auf dem Land. Gefördert werden auch der Austausch über Ökologie, ländliche Organisation- und Finanzierungsformen sowie
PartnerDie Stiftung Luna Creciente in Ecuador führt seit 2001 politische Bildungsveranstaltungen für Frauenorganisationen durch. Es ist die einzige nationale Organisation, in der Unterschichtsfrauen zusammenarbeiten, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern, voneinander zu lernen und sich politisch zu informieren und zu artikulieren. Dabei kommen durch die circa 300 Frauenorganisationen äußerst PublikationenAls Resultate von komplexen Prozessen umfassender politischer Reformen wurden in Bolivien und Ecuador neue Verfassungen anerkannt. Diese beinhalten weitreichende Innovationen, weshalb sie als Beispiel eines „neuen Konstitutionalismus” gelten und Themen wie die Plurinationalität der Staaten oder das „buen vivir” umfassen. Im vorliegenden Artikel wird einer der Reforminhalte genauer analysiert: die Umwelt. Ausgehend von einer Analyse aus der Sicht der politischen Ökologie werden die Publikationen |
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Alternativen zu Entwicklung von Ulrich Brand In Quito wurde eine Arbeitsgruppe mit ExpertInnen aus 6 Ländern Lateinamerikas eingerichtet. Es geht um Alternativen zur kapitalistischen Globalisierung unter Berücksichtigung indigener Kämpfe und feministischer Perspektiven. Spürte man auf dem Weltsozialforum Mitte Februar in Dakar förmlich den historischen Rückenwind der demokratischen Revolutionen in Nordafrika, so fand eine wichtige Initiative der Rosa-Luxemburg Stiftung in Lateinamerika nun vor dem Hintergrund des Nukleardesasters in Japan statt. Dieses zeigt deutlich, dass ein kapitalistisch getriebenes, auf unverantwortliche Großtechnologien setzendes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem enorm störanfällig ist. Es bedarf grundlegender Alternativen. |
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Seminar zu indigener Justiz, Plurinationalität und Interkulturalität An 5. Dezember 2010 fand im Rahmen des von der Rosa Luxemburg Stiftung unterstützten, Forschungsprojekts “Indigene Justiz, Plurinationalität und Interkulturalität in Ecuador und Bolivien”, koordiniert von Boaventura de Sousa Santos, ein gleichnamiges Seminar in den Räumen der Stiftung in Quito statt. Das Ziel des Seminares war es, durch den Austausch von Experten sowohl aus dem Bereich der eurozentrischen wie der indigenen Justiz, die politischen und methodologischen Grundzüge des für 2011 angesetzen Forschungsprojekts zu definieren. |
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Lateinamerikanische Dialoge: Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben” Am Mittwoch den 8. Dezember 2010 veranstaltete das Andenbüro der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit Radialistas apasionadas y apasionados und dem Centro Latino Americano de Ecología Social (CLAES) in Quito einen partizipativen Dialog mit dem uruguayanischen Sozialökologen Eduardo Gudynas zum Thema Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben”. Mit auf dem Podium sass außerdem Wilton Guranda, Rechtsanwalt der nationalen Koordinationstelle für die Rechte von Natur und Umwelt der Ombudsstelle für Menschenrechte von Ecuador. |