Contenidos relacionados con Bolivien

Analysen

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 BARBARA CONTY Der Wahlsieg von Evo Morales scheint gesichert– der politisch-gesellschaftliche Wandel nicht


Am 6. Dezember werden in Bolivien der Präsident, sowie das neue Plurinationale Parlament gewählt. Der Wahlsiegvon Evo Morales scheint gesichert. Die Rechte hat zwei inakzeptable Kandidaten aufgestellt: Einer ist Militär undder andere verantwortlich für ein Massaker an Bauern und Indígenas. Damit führt sie auch in Hinblick auf die Wahl -en die Obstruktionspolitik

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OMAK führt seit 1983 Bildungsarbeit mit Aymara- und Quechua-Frauen in mehreren Provinzen des bolivianischen Departements La Paz, einer Provinz in Oruro und  in Cochabamba durch. Ziele sind die Stärkung indigener Frauen durch Vermittlung von Kenntnissen von Menschenrechten, Mitwirkungsrechten und Pflichten, die Qualifizierung landwirtschaftlicher Produktion, Vermittlung von Kenntnissen in Gesundheits- und Erziehungslehre, um die Bedingungen für Kinder und Jugendliche zu verbessern und

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CEDDIV arbeitet seit 2003 mit benachteiligten und diskriminierten Kindern und Jugendlichen in La Paz. Mit Kindern, Lehrern, Eltern, sowie staatlichen und öffentlichen Einrichtungen sollen neue Curricula für die Abendschulen in La Paz entwickelt werden. Die Abendschulen haben eine besondere Bedeutung, da nur zehn Prozent der Kinder in Bolivien einen regulären Schulabschluss besitzen. Das CEDDIV versucht, die Schulen für die Bedürfnisse der arbeitenden Kinder und Jugendlichen zu

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Wayna Tambo in La Paz stellt seit 1994 die vielfältige Identität von benachteiligten Jugendlichen im armen und konfliktiven Stadtteil El Alto ins Zentrum seiner Arbeit. Die Programme basieren auf der Vielfalt der Kulturen, Ethnien und Identitäten und versuchen eine solidarische urbane Jugendkultur zu schaffen, die sich auf ihre ländlichen Wurzeln besinnt. Über das Radio Wayna Tambo wird auf Aymara, Quechua und Guaraní gesendet, sowohl Migranten als auch Lesben gestalten Programme.

Publikationen

Als Resultate von komplexen Prozessen umfassender politischer Reformen wurden in Bolivien und Ecuador neue Verfassungen anerkannt. Diese beinhalten weitreichende Innovationen, weshalb sie als Beispiel eines „neuen Konstitutionalismus” gelten und Themen wie die Plurinationalität der Staaten oder das „buen vivir” umfassen. Im vorliegenden Artikel wird einer der Reforminhalte genauer analysiert: die Umwelt. Ausgehend von einer Analyse aus der Sicht der politischen Ökologie werden die

Publikationen

Verfassungsprozesse in Lateinamerika

Autor: Hernán Ibarra
Datum: April 2010

 

Neuigkeiten


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Alternativen zu Entwicklung

von Ulrich Brand

In Quito wurde eine Arbeitsgruppe mit ExpertInnen aus 6 Ländern Lateinamerikas eingerichtet. Es geht um Alternativen zur kapitalistischen Globalisierung unter Berücksichtigung indigener Kämpfe und feministischer Perspektiven.

Spürte man auf dem Weltsozialforum Mitte Februar in Dakar förmlich den historischen Rückenwind der demokratischen Revolutionen in Nordafrika, so fand eine wichtige Initiative der Rosa-Luxemburg Stiftung in Lateinamerika nun vor dem Hintergrund des Nukleardesasters in Japan statt. Dieses zeigt deutlich, dass ein kapitalistisch getriebenes, auf unverantwortliche Großtechnologien setzendes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem enorm störanfällig ist. Es bedarf grundlegender Alternativen.

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Seminar zu indigener Justiz, Plurinationalität und Interkulturalität

An 5. Dezember 2010 fand im Rahmen des von der Rosa Luxemburg Stiftung unterstützten, Forschungsprojekts “Indigene Justiz, Plurinationalität und Interkulturalität in Ecuador und Bolivien”, koordiniert von Boaventura de Sousa Santos, ein gleichnamiges Seminar in den Räumen der Stiftung in Quito statt. Das Ziel des Seminares war es, durch den Austausch von Experten sowohl aus dem Bereich der eurozentrischen wie der indigenen Justiz, die politischen und methodologischen Grundzüge des für 2011 angesetzen Forschungsprojekts zu definieren.

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Lateinamerikanische Dialoge: Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben”

Am Mittwoch den 8. Dezember 2010 veranstaltete das Andenbüro der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit Radialistas apasionadas y apasionados und dem Centro Latino Americano de Ecología Social (CLAES) in Quito einen partizipativen Dialog mit dem uruguayanischen Sozialökologen Eduardo Gudynas zum Thema Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben”. Mit auf dem Podium sass außerdem Wilton Guranda, Rechtsanwalt der nationalen Koordinationstelle für die Rechte von Natur und Umwelt der Ombudsstelle für Menschenrechte von Ecuador.

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