PRAKTIKA

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Erläuterungen zu möglichen Praktika bei der Rosa Luxemburg Stiftung in Quito

Die Rosa Luxemburg Stiftung bietet die Möglichkeit eines Praktikums für Studierende im Studium oder in der Erarbeitung der Abschlussarbeit. Die Praktikanten/Innen lernen die Stiftungsarbeit in einem Andenland kennen und unterstützen die Aktivitäten der Stiftung. Es ist allerdings nicht mehr als ein Praktikumsplatz pro Zeitraum zu vergeben.

Da die Stiftung den Richtlinien des Bundesministeriums für  wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterliegt, können wir keine Honorare,  Flugreisen oder die Unterkunft der Praktikanten/Innen finanzieren. Aber wir unterstützen PraktikantInnen bei der Suche nach preiswerten Unterkünften und versuchen, ihren Aufenthalt in Ecuador so angenehm wie möglich zu gestalten.

Das Praktikum sollte mindestens drei Monate und höchstens  ein Jahr andauern, genaueres muss zwischen Stiftung und Praktikanten/Innen abgesprochen werden. Die Stiftung stellt den Praktikanten/Innen einen Arbeitsplatz mit Laptop und Internetverbindung in ihrem Büro in Quito zur Verfügung.

Die Arbeit der Praktikanten/Innen hängt von den geplanten Aktivitäten im aktuellen Zeitraum ab, im allgemeinen unterstützt er/sie die inhaltliche Struktur und die Organisation von Veranstaltungen und Workshops,  die Zusammenstellung von Unterlagen für Publikationen der Stiftung und/oder für die Website, nimmt an Treffen und  Workshops mit unseren verbündeten Partnern und Institutionen/Organisationen in Ecuador teil.

Der/die Praktikant/In ist für seine/ihre Auslandskrankenversicherung für die gesamte Zeit in Ecuador verantwortlich. Entsprechend den BMZ-Richtlinien können wir den Praktikanten/Innen leider nicht die Möglichkeit zu Reisen und Flüge in die anderen Andenländer geben. Dennoch ist es gegebenenfalls möglich, auch die nichtecuadorianischen  Partner anlässlich von Treffen, die in Quito stattfinden, kennenzulernen. Zur Realisierung der Aufgaben sind ausgezeichnete Spanischkenntnisse in Wort und Schrift unverzichtbar.

 

Neuigkeiten


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Alternativen zu Entwicklung

von Ulrich Brand

In Quito wurde eine Arbeitsgruppe mit ExpertInnen aus 6 Ländern Lateinamerikas eingerichtet. Es geht um Alternativen zur kapitalistischen Globalisierung unter Berücksichtigung indigener Kämpfe und feministischer Perspektiven.

Spürte man auf dem Weltsozialforum Mitte Februar in Dakar förmlich den historischen Rückenwind der demokratischen Revolutionen in Nordafrika, so fand eine wichtige Initiative der Rosa-Luxemburg Stiftung in Lateinamerika nun vor dem Hintergrund des Nukleardesasters in Japan statt. Dieses zeigt deutlich, dass ein kapitalistisch getriebenes, auf unverantwortliche Großtechnologien setzendes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem enorm störanfällig ist. Es bedarf grundlegender Alternativen.

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Seminar zu indigener Justiz, Plurinationalität und Interkulturalität

An 5. Dezember 2010 fand im Rahmen des von der Rosa Luxemburg Stiftung unterstützten, Forschungsprojekts “Indigene Justiz, Plurinationalität und Interkulturalität in Ecuador und Bolivien”, koordiniert von Boaventura de Sousa Santos, ein gleichnamiges Seminar in den Räumen der Stiftung in Quito statt. Das Ziel des Seminares war es, durch den Austausch von Experten sowohl aus dem Bereich der eurozentrischen wie der indigenen Justiz, die politischen und methodologischen Grundzüge des für 2011 angesetzen Forschungsprojekts zu definieren.

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Lateinamerikanische Dialoge: Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben”

Am Mittwoch den 8. Dezember 2010 veranstaltete das Andenbüro der Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit Radialistas apasionadas y apasionados und dem Centro Latino Americano de Ecología Social (CLAES) in Quito einen partizipativen Dialog mit dem uruguayanischen Sozialökologen Eduardo Gudynas zum Thema Ökologische Gerechtigkeit für ein “erfülltes Leben”. Mit auf dem Podium sass außerdem Wilton Guranda, Rechtsanwalt der nationalen Koordinationstelle für die Rechte von Natur und Umwelt der Ombudsstelle für Menschenrechte von Ecuador.

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