Die Rosa Luxemburg Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus. Hervorgegangen aus dem 1990 in Berlin gegründeten Verein »Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V.«, entwickelte sich die Stiftung zu einer bundesweit agierenden Institution politischer Bildung, zu einem Diskussionsforum für kritisches Denken und politische Alternativen sowie zu einer Forschungsstätte für eine progressive Gesellschaftsentwicklung. An der Arbeit der Stiftung beteiligen sich viele ehrenamtliche Akteure.
Zentrales Anliegen der Auslandsarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung einschließlich ihrer momentan zwölf Auslandsbüros ist es, gemeinsam mit internationalen Partnern für soziale und demokratische Entwicklung zu wirken, gesellschaftspolitische Bildung und Kommunikation zu verstärken.
In diesem Sinne fördert die RLS Projekte mit dem Ziel, Menschen gleichen Zugang zu grundlegenden gesellschaftlichen Gütern wie demokratische Mitbestimmung, Frieden und Gewaltfreiheit, Erwerbsarbeit, Bildung, Gesundheit, soziale Sicherheit sowie eine lebenswerte Umwelt zu ermöglichen. Sie konzentriert sich dabei auf jene Gruppen und Organisationen, deren Stärkung zu einer gerechten und nachhaltigen demokratischen, sozialen, friedlichen und ökologischen Gesamtentwicklung beitragen kann. Die RLS arbeitet deshalb vor allem mit Gewerkschaften, Frauenorganisationen, sozialen Bewegungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie internationalen Organisationen und Parteien zusammen.
Die zentralen Themenfelder der Auslandsarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung sind die internationale Auseinandersetzung mit gegenwärtigen neoliberalen Globalisierungstendenzen, die Gestaltung eines sozialen und friedlichen Europas, die demokratische und soziale Partizipation auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene, Gewaltprävention und Frieden sowie gleichberechtigte Integration marginalisierter gesellschaftlicher Gruppen.



